Ein möglicher Standpunkt dazu

 

Es stimmt ja, gerade polyglotte Globalisierungs-gewinner in ihren homogenen Wohnvierteln schwärmen von der Vielfalt der Kulturen - 

die sie vor allem vom Reisen und vom Essen her kennen. 

 

Und es stimmt, eindringende Kulturen können vorhandene schädigen - die Übermacht des Westens ist das beste Beispiel dafür. 

 

Nur ist gerade der Westen meilenweit davon entfernt, durch irgendwelche anderen Kulturen bedroht zu sein. 

 

Die dramatischen Veränderungen, die wir durchmachen, sind allesamt Folge unserer eigenen (vor allem technischen) Erfindungen. 

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als der kreative Umgang mit der Situation, die wir selbst geschaffen haben. 

 

Und das natürlich nicht auf Kosten der Ärmeren unter uns.

 

Nicht irgendwelche mittelalterlichen Auslegungen irgendwelcher Religionen sind unser Problem, sondern die Rasanz, mit der wir (vor allem immer noch mit der westlichen Kultur) die Welt verändern. 

 

Und die Antwort darauf wird nicht die Bremse sein können - sondern Ideen. 

 

Und die können gerade aus der behutsamen Mischung von Kulturen entstehen. 

 

Dabei haben aber absolut selbstverständlich die Globalisierungsgewinner ihren Gewinn mit den Globalisierungsverlierern zu teilen – genauso zwischen den Ländern wie im eigenen Land. 

 

Wie sehen Sie das?                                                                                                                                                home